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Schon wieder: Turnen als Gratwanderung

Mit diesen Worten wurde vor einem Jahr der Bericht der Zürcher Kunstturnertage 2018 betitelt.
Damals aus dem Grund, weil das Turnen zwischen Eleganz auf Topniveau und Verletzung hin und her schwappt. Leider wird der Titel im Jahr 2019 wieder in der selben Textform geschrieben. Während Paul sich mit gekonnten Übungen in die Auszeichnungsränge kämpfte, musste Janis verletzt den Wettkampf beenden.

Der Auftritt im Programm 5 begann am Samstag 11. Mai für Janis Nyffeler und Paul Peyer gut. Beide Turner aus der Kunstturnriege SATUS ORO (Oftringen, Rothrist, Oberentfelden) konnten an die Leistungen der vergangenen Wettkämpfe anknüpfen. Die neu erlernten Elemente gelangen und die Punkte für diese gezeigten Schwierigkeiten sind auf der Punktetabelle gesichert. Genau diese Schwierigkeiten sind es, welche das Kunstturnen attraktiv für Turner und Zuschauer machen. Dabei ist der Turner mit Konzentration und physischer Umsetzung auf das Äusserste gefordert. Ist der Absprung am Boden nicht optimal ausgewinkelt, rächt sich dies beim Eintreffen der Landung. So geschehen bei Janis. Der junge Turner landete flacher als sonst. Dazu kam die Federwirkung des Federbodens und wirkte mit voller Kraft auf den Athleten. Die Knieverletzung zwang Janis den Wettkampf aufzugeben. Diese Situation zeigt, dass die Gratwanderung auf diesem Niveau sehr schmal ist. Schnelle Genesung wünscht die ORO-Riege.
Paul zeigte einen soliden Wettkampf mit sicheren Elementen in den Übungen. Dank diesen sehenswerten Leistungen konnte er eine Auszeichnung in Empfang nehmen.

 

Fotos und Bericht: Charly Zimmerli

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