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Zeit: 08:30, 21.08.2016, Ort: Rothrist Breitenturnhalle
Zehn noch etwas müde aussehende Turnerinnen treffen sich. Die erste Haltestelle der Frauen ist die Bäckerei Wacker, um noch Frühstück zu besorgen.
Nach einer knapp stündigen Fahrt trifft sogar die letzte angemeldete Turnerin beim Parkplatz am Fusse des Gurtens ein. Jacky organisiert zuerst alle Tickets für die Gurtenbahn. Nachdem alle Frauen sich frisch gemacht haben, sind sie nun bereit für die Fahrt nach Oben. In der Bahn folgt natürlich als erstes ein Gruppen-Selfie.

Oben angekommen, geniessen wir während eines sehr kurzen Spazierganges das schöne Wetter. Da zufälligerweise eine Sitzgelegenheit frei ist, beginnen wir mit der ersten Raubtierfütterung - dem Apéro. Die vielen Leckereien wurden von den Turnerinnen mit Liebe vorbereitet. Als alle Mägen voll sind, nehmen wir, an einem davonrennenden Muni vorbei, Kurs auf die Rodelbahn. Einige Diskussionen betreffend der Tickets später, sausen die ersten auf ihren Rodeln davon. Jede die möchte, darf dreimal fahren. Die restlichen sechs Fahrten werden aufgeteilt und sogar eine anfangs nicht so mutige Rodlerin hat sich trotzdem getraut.

Nach den immer schneller werdenden Fahrten geht’s ab zum Mittagessen. Da in der Schweiz pünktlich um 12 Uhr gegessen wird, ist für die 11 Turnerinnen beim ersten Anlauf kein Rastplatz mehr verfügbar. Doch die Mutigen unter uns fragen überall an, ob wir uns dazugesellen können und schlussendlich sind wir wieder an unserem bekannten Apéroplatz gelandet. Wir grillieren uns Würste, Spiesse und sogar Raclette.

Zufrieden und satt müssen wir tun, was Frauen tun müssen – wir suchen gemeinsam die Toiletten auf. Da wir sowieso in der Nähe des Aussichtsturmes sind, entscheiden wir uns direkt hochzumarschieren. Einigen war die Höhe nicht ganz geheuer und der starke Wind hat die Situation auch nicht verbessert. Sie bleiben lieber am Boden und bewachen unser Hab und Gut. Unzählige Stufen die Wendeltreppe hoch, geniessen wir den Ausblick über ganz Bern. Ganz oben dürfen natürlich Fotos nicht fehlen.

Die Haare zerwuselt und etwas schwindlig zurück am Boden nehmen wir einen zweiten Anlauf um einmal rund um den Berner Hausberg zu spazieren. Etwas unorganisiert merken wir, dass wir die eine Hälfte des Rundweges bereits zweimal zurückgelegt haben, sodass wir den anderen Teil in Angriff nehmen. Nach dem sehr gut gefüllten Kaffee müssen wir noch das obligate Gruppenfoto mit Ausblick vom „Güsche“ knipsen lassen.

Um wieder nach unten zu gelangen nehmen wir dieses Mal den Fussweg. An herunterrasenden Bikern vorbei, nehmen wir den direkten, teils steilen Weg nach unten in Angriff.
Mit zittrigen Knien vom abwärtswandern ist unser nächstes Ziel Rothrist. Etwas müde und glücklich verabschieden wir uns. Aber nicht für lange, wir sehen uns gleich am nächsten Tag im Training wieder.

 

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Fotos und Bericht: Jaqueline Scheibler

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