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Pünktlich um 8:45 Uhr trafen sich die Turnerinnen am Bahnhof Rothrist. Wir waren fast zu verwechseln mit einer Schulklasse. Alle hatten ihren Rucksack mit Verpflegung und Regenschutz gepackt. Am Bahnsteig wurde geplaudert und der Zug fuhr pünktlich um 9:03 Uhr ein. Jedoch fuhr er so weit nach vorne, dass wir trotz früher Ankunft Bahnhof, gleichwohl noch zum Zug rennen mussten. Nach einmaligem Umsteigen waren wir in Bern angekommen. Direkt am Bahnhof wurden wir mit Schlägern und Ball ausgerüstet für das City-golfen. Der erste Abschlag war auf der kleinen Schanze zu finden. Bevor wir aber zu Golfen begannen, haben wir uns ein Apéro gegönnt. Aus einer Kühltasche wurden Hugo’s und Proseccos ausgepackt und einige Turnerinnen haben Knabbereien aufgetischt. So sahen wir nicht mehr wie eine Schulklasse aus. Nach der Einnahme des Zielwassers so früh am Sonntagmorgen, starteten wir mit dem Golfen.

Der Kurs führte uns von der kleinen Schanze ins Marzilli und der Aare entlang bis zum Schwellenmätteli. Dort war die erste grössere Herausforderung anzutreffen. Das Loch 5 im Schwellenmätteli lag direkt an der Aare und wir mussten zudem noch gegen einen Anstieg kämpfen. Wir haben uns in Reih und Glied dem Kurs entlang aufgereiht, um keinen Ball an die Aare zu verlieren. Dies hat auch fast geklappt. Nur ganz zum Schluss hat ein beherzter Zuschauer einen Ball aus der Aare gefischt. Kurz nach dem Loch haben wir uns eine Mittagspause gegönnt. Die Rucksäcke wurden geöffnet und das Essen ausgepackt. Einige Spaziergänger schauten uns an als wären wir von einem anderen Planeten. Unbeirrt haben die Turnerinnen ihr Essen beendet und an Loch 6 weitergespielt. Die Bälle mussten wieder verteidigt werden, dass sie nicht in die Aare fallen oder Opfer vom Spieltrieb einiger Hunde wurden.
Am Bärenpark vorbei (sogar mit Sichtung eines Bären) ging es weiter mit Loch 7. Natürlich war dies wieder an der Aare. Wie wir das von den vorherigen Löchern gelernt hatten, haben wir uns aufgestellt. Allerdings haben wir (trotz Warnung) uns nicht genug zum Abschlag hingestellt. Es kam wie es kommen musste… Pling der Ball traf einen Pfosten und rollte als Querschläger direkt Richtung Aare. Man sah 2 Turnerinnen rennen. Jedoch ohne Erfolg, der Ball schwamm davon. Auch kein Aareschwimmer konnte uns helfen den Ball rauszuholen und wir Turnerinnen ebenso wenig. Als der Ball schon verloren schien, schwamm er doch noch Richtung zwei jungen Leuten, die ihre Beine in der Aare baumeln liessen und mit nur 2 Schritten den Ball erreichten. Nachdem wir dann auch dieses Loch gespielt hatten spazierten wir mit allen Bällen bewaffnet zum nächsten Loch. Endlich weg von der Aare. Bei der Münsterplattform war Loch 8 zu finden. Leider lag der Abschlag inmitten eines voll besuchten Parks. Wir entschieden uns das Loch auszulassen und stattdessen das Münster zu besuchen. 8 Turnerinnen bestiegen nun die sehr, sehr schmale Wendeltreppe bis nach oben. Wir konnten die Wahnsinns-Aussicht bestaunen und konnten sogar einige der Abschläge von Oben her erkennen. Nach dem anstrengenden Treppensteigen konnte noch das letzte Loch um eine Bärenskulptur herum gespielt werden. Leider hat es nicht mehr gereicht um gemütlich einen Kaffee zu trinken. Nachdem wir die Schläger und ALLE Bälle wieder abgegeben hatten, reichte es noch für einen Coffe-to-go. Ganz geschaffen sassen wir dann alle im Zug zurück Richtung Rothrist, wo wir glücklich aber erschöpft um 16:55 Uhr ankamen.

Ich bedanke mich bei Rebecca für die Organisation. Es hat wiedermal Spass gemacht mit euch!

 

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Bericht: Corinne Bühler
Fotos: Sandra Blaurock / Corinne Bühler

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